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Mehr als 5000 Jahre lässt sich das Schröpfen nachweisen. Es ist damit wohl wahrscheinlich eines der ältesten Naturheilverfahren der Menschheit.

Das Schröpfen ist eine Jahrtausend alte Methode und entstand bestimmt aus dem sehr natürlichem Verhalten, Stoffe aus der Haut herauszuziehen, indem man den Mund auf das verletzte Gebiet aufsetzt und saugt. Im Mittelalter wurde das Schröpfen nicht nur von Ärzten, sondern auch von den "Badern" angewendet, die verschiedene Aufgaben der Gesundheitspflege erfüllten. Also wurde eine Heilmethode aus natürlichem Instinkt geboren, die sich heute durch modernste Schröpfgeräte verbessert hat.

- unblutiges Schröpfen

Die Grundidee des Schröpfens: Zunächst werden die Schröpfzonen auf dem Rücken ertastet. Spezielle Schröpfgläser werden  im senkrechten Winkel auf die Haut gesetzt. Durch eine Vakuumpumpe entsteht eine saugende Wirkung. Dabei bilden sich häufig kleine Bläschen auf der Haut und künstliche Blutergüsse - ein durchaus erwünschter, aber auch wenig schmerzhafter Effekt. Der Reiz soll über das vegetative Nervensystem die Organe und ihre Funktion positiv beeinflussen. 

-blutiges
Schröpfen

Eine besondere Variante stellt das blutige Schröpfen dar. Diese wird bei besonders starken und behandlungsresistenten Stagnationen eingesetzt. Bevor geschröpft wird, werden mit Hilfe von Nadeln, "Pflaumenblütenhämmerchen", einer Art Minihammer mit mehreren Nadelspitzen, oder Nadelrollern die oberflächlichen Blutgefässe eröffnet.

Der durch das Schröpfen ausgelöste Unterdruck bringt das Blut stärker in Bewegung, lässt die Miniaturöffnungen etwas bluten und hilft, auch Stagnationen in der Tiefe der Muskulatur zu beseitigen. Besonders gut lassen sich damit Beschwerden der Muskulatur wie Verspannungen, Myalgien etc. behandeln. Modernste Kunststoffe und technisch gut durchdachte Schröpfschalen und Vakuumpumpen machen es dem Therapeuten heute möglich den Unterdruck genau zu dosieren

Wie lange schröpft man?

Bei akuten Krankheitsbildern kann so lange geschröpft werden, bis der Schmerz weg ist, was manchmal mehr als 1 Stunde in Anspruch nimmt. Bei chronischen Krankheiten empfiehlt sich eine Anwendung alle 3-4 Tage mit einer Dauer von ca. 20 - 30 Minuten pro Schröpfschale.

 
   
   
   
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