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die Mehrzahl der Bundesbürger und auch unsere Politiker sind nicht darüber informiert, dass es alternative Behandlungsmethoden für schwerwiegende Erkrankungen gibt, denen die Schulmedizin nach wie vor hilflos gegenüber steht. Wahrscheinlich ist es auch nicht bekannt dass in der Medizin zur Zeit ein Prozess abläuft, der viele Heilmittel der Naturheilkunde, die in Deutschland erforscht und entwickelt wurden, für alle Zeiten aus dem Handel verbannt. Damit geht unwiederbringlich eine Medizin verloren, die sich besonders in Deutschland seit Jahrzehnten etabliert und bewährt hat.

Laut einer repräsentativen Umfrage von 2001 geben über 70% der deutschen Bevölkerung naturheilkundlichen Therapien den Vorzug. Es geht daher um die Interessen vieler Menschen und um den Erhalt eines großen naturheilkundlichen Wissensschatzes, der von  unseren Vorfahren mühsam erarbeitet wurde!

Die Naturheilkunde kennt Heilmittel, die allopathische Arzneimittel nicht nur ergänzen, sondern auch solche, die alternativ zu bereits bestehenden Therapieformen im Rahmen einer biologischen Ganzheitstherapie erfolgreich eingesetzt werden. Dies ist vor allem bei der Behandlung von chronisch-degenerativen Erkrankungen von Bedeutung und in all denjenigen Kranheitsfällen, bei denen palliative bzw allopathische Therapien keinen ausreichenden oder zufrieden stellenden Behandlungserfolg gezeigt haben. Ich habe erlebt, dass es mit diesen Mitteln und Methoden sogar möglich ist, aus schulmedizinischer Sicht unheilbare bösartige Krankheiten und Autoimmunerkrankungen zu heilen. Diese Mittel stehen mir jedoch nach und nach nicht mehr zur Verfügung.

Nach amtlicher Einschätzung besteht in Bezug uf die Nachzulassungsverfahren von Arzneimitteln eine absolute Notwendigkeit, auch traditionell hergestellte naturheilkundliche Arzneiomittel (Homöopathika, Phytotherapeutika und Bakterienpräparate) nach den heutigen wissenschaftlichen Kriterien zu bewerten. Für die Herstellerfirmen bedeutet dies, dass umfangreiche klinische und toxikologische Studien durchgeführt werden müssen, die mit einem erheblichen Kostenaufwand für jedes Produkt, jede Darreichungsform und jede Indikationsstellung verbunden ist. Erfahrungen über jahrzehntelange nebenwirkungsfreie Anwendungen werden nicht berücksichtigt, da diese nach wissenschaftlichen Kriterien nicht auswertbar sind bzw. nicht ausgewertet wurden. Im Gegenteil, um Zulassungslöschungen zu begründen, werden bei der Bewertung durch die Zulassungsbehörde theoretisch denkbare Risiken höher eingestuft als die Erfahrungen aus millionenfachem Einsatz.

Nach dem Arzeneizulassungsrecht sollen sich nun auch die in der Naturheilkunde bewährten Arzneimittel den Regelungen der Evidence Based Medicine unterordnen, d. h. es müssen randomisierte Doppelblindstudien und klinische Studien für alle Präparate durchgeführt werden. Viele Herstellerfirmen müssen nun nach und nach ihre Präparate vom Markt nehmen, weil sie als kleine mittelständige Unternehmen den Kostenaufwand überhaupt nicht leisten können. Auf diese Weise haben wir in den letzen Jahren bereits viele bewährte biologische Heilmittel verloren.

Es ist fraglich ob in Zukunft Erkrankungen wie Rheumatoide Arthritis, Morbus bechterew, Collitis ulcerosa u.v.a.m. ohne die bereits entfallenen und noch vom Markt genommenen Mitteln, noch erfolgreich behandelbar sind. Vielen Patienten bleibt somit die Möglichkeit einer dauerhaften Beseitigung ihrer schweren Leiden versagt.
Will man in Deutschland wirklich auf die immunbiologischen und isopathischen Heilmittel verzichten? Heilmittel, die in Deutschland Medizingeschichte geschrieben haben!?







 
   
   
   
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